Friedensbotschaft und Meditation 2016

Liebe Freunde

Die Weihnachtszeit naht, die Tage sind dunkler, kürzer – in unserer Hemisphäre. Der Lebensstil einer kleinen Elite von Privilegierten ist unvorstellbar. Eine Minderheit der Weltbevölkerung in technisch entwickelten Ländern und die Herrschenden in aller Welt erfreuen sich am Luxus unserer hochzivilisierten und digitalisierten Welt. Die grosse Mehrheit ist gefangen in Unwissenheit, Manipulation, Unterdrückung, Gewalt, Armut und Elend – als ob sich in Jahrtausenden nichts geändert habe. Die Natur selbst wird von einer Weltbevölkerung von 8,4 Milliarden in rasender Geschwindigkeit zerstört. Solare und galaktische Kräfte und Dynamik sind Teil des Prozesses.

Dennoch wächst auch gleichzeitig aus einem ebenso zeitgemäßen Impuls die Bereitschaft für und die Erwartung der Geburt des Lichtes und der bedingungslosen Liebe in uns selber und in der Menschheit an vielen Orten der Welt mit grosser Kraft. Es ist dies eine Periode, wo sich ein neues Bewusstsein zeigt und durchsetzen möchte, ein Evolutionsimpuls in einer Zeit, für die grosse kosmische Veränderungen angesagt sind, die bis in jedes Detail unsere Realität verändern werden.

Dies ist ein Weihnachtsbrief voll der Hoffnung und für den Frieden, doch sollten wir, um zum Frieden zu kommen, auch der Realität in die Augen schauen.

Wie mächtig oder machtlos bin ichsind wir? Diese Frage ist wichtig. Das Gefühl der Ohnmacht, Veränderung bewirken zu können, macht uns apathisch und resigniert. Wir verlieren das Interesse und die Aufmerksamkeit gegenüber öffentlichen und kollektiven Angelegenheiten.

DOCH UNSERE MACHT IST DER HERZ-GEIST –  NÜTZEN WIR DIESE KRAFT!

Wir wünschen uns und euch allen, den Freunden der Schweibenalp und allen Mitmenschen weltweit aktiv, geistig und äußerlich für den Frieden einzutreten und zu arbeiten. Spirituell mit zahllosen Affirmationen, positiven Bildern, Gebeten und Bitten zum Göttlichen, mit einem grossen koordinierten kollektiven Herzen. Allein, als zwei oder drei oder im Verbund mit Millionen Menschen sagen wir NEIN zum Krieg. Lasst uns dieses Bewusstsein gewaltfrei mit Mut und Nachdruck öffentlich manifestieren. Wir wollen keinen Krieg und alle Formen des Bewusstseins und der Macht, die zu ihm führen.

Jeden Tag, Tag und Nacht, wenn wir aufstehen und wenn wir ins Bett gehen, beim Stehen, Liegen, Gehen und Sitzen, sprechen wir in unseren Herzen ein lautes JA, ein JA zum Frieden und zu allem, was zum Frieden führt. Wir wollen uns nicht nur auf den äusseren Frieden, sondern vor allem auch auf den inneren Frieden einlassen, denn innerer Frieden ist die Grundlage für äusseren Frieden.

Bitte leite diese Nachricht an dein Netzwerk weiter, in deinen Worten. Auch in anderen Sprachen. Lasst uns das ganze Land, den Kontinent und die Erde mit der Botschaft und der Schwingung des Friedens überziehen.

Wie können wir in diesem Sinne handeln? Wir können dieses Bewusstsein friedlich auf die Strasse tragen, wir können mit musikalischen Friedens-(Gross)Veranstaltungen unseren Willen und Wunsch nach Frieden äussern. Heute können wir auch alle Internetmedien weltweit in eine Friedensbewegung verwandeln. Wer das kann bitten wir sehr darum es zu tun.

Lasst uns Friedensmacher sein, lasst uns gesegnet sein.

Sundar Robert Dreyfus

 

Meditation

Ich stelle mir die göttlichen Augen vor. Sie sind erfüllt und Ausdruck von reiner Essenz, vollkommener Liebe, tiefem Mitgefühl und grenzenloser Weisheit.

Von hinten durchdringen sie mein Haupt und bewegen sich wie eine Blaupause und wie durch einen Schleier durch den Kopf hindurch näher und näher und klarer und klarer zu meinen eigenen Augen hin. Mehr und mehr übernimmt, durchdringt und transformiert die Liebe und Weisheit des Göttlichen meine Augen und ich sehe und erfahre durch deren Augen und Gefühle.

Während ich ganz erfüllt, gegenwärtig und wahrnehmend werde, in Liebe und Weisheit, ändert sich meine Sicht und Haltung für die Welt und für mich.

Meine Einzigartigkeit als Seele und als Mensch bleibt erhalten. Ich bin die Ich bin, Ich bin der ich bin – in meiner höchsten reinsten und authentischsten Gestalt.

Ich stelle mir nun vor wie dieselben göttlichen Augen gleichzeitig in 8.4 Milliarden Menschen auf dem Planeten von hinten den Kopf durchdringen und langsam die Augen, die Sicht, die Haltung, das Gefühl wandeln. Perfektion, Liebe, Weisheit erstrahlt global aus allen Menschen, bei jedem in seiner Einzigartigkeit. Es wandelt sich das Leben in allen Dimensionen zum Frieden. Möge es so sein.

Diese Meditation war die Antwort auf jahrelanges Beten um einen einfachen göttlichen Input für die gesamte Menschheit, der doch die Einzigartigkeit, die das Menschsein auch ausmacht nicht aufheben würde.

 (Lektüre: Seligpreisungen: NT, Matthäus 5 -7ff; Ich bin der ich bin: AT, Exodus 3-14; Buddhistischer Kanon: Prajnaparamita  – Herzsutra)