Tempel der Einheit und Universelle Spiritualität

 

Tempel der Einheit Schweibenalp – ein Pilgerort

Die verschiedenen Weisheitstraditionen haben bei uns einen gemeinsamen Ort der Stille und der Kraft, den Tempel der Einheit. Jeder ist hier mit seiner eigenen religiösen und spirituellen Praxis willkommen. Der Tempel der Einheit, das Kutir (Zimmer Babajis) und das Dhuni (Feuerzelt) sind jederzeit für jeden zugänglich und seit Anbeginn des Zentrums 1982 Orte der Andacht, der Rituale und der Meditation. Sie stehen auch für kleine spirituell ausgerichtete Seminare und Feiern zur Verfügung. In den 40 Jahren der täglichen Pflege und Praxis ist der Tempel und die ganze Umgebung zu einem spürbaren Ort der Kraft geworden und wird von vielen Menschen als Pilgerort, zur Klärung und zur Stärkung aufgesucht und um mit der universellen Quelle in Verbindung zu kommen.

Alle Rituale und Meditationen hier an diesem Ort sind in die „Universellen Spiritualität“ und das Wissen um die „Einheit aller Wege“ eingeordnet. Die kulturellen, religiösen und sprachlichen Verschiedenheiten wollen nicht als Trennung verstanden werden.

Neben dem Tempel gibt es viele andere natürliche und vom Menschen geschaffene Kraftplätze auf der Schweibenalp, die zum Verweilen und Meditieren einladen. Du findest sie im „meditativen Führer der Kraftplätze“.

Unser Tempel bietet für dich ein reichhaltiges Programm für innere Arbeit und Feiern.

Tempelprogramm / Seminare

siehe Daten jeweils im Veranstaltungskalender

Aktivitäten im Tempel der Einheit

Jeden Morgen um 7.00 Uhr und jeden Abend um 19.15 Uhr finden im Tempel der Einheit einfache vedische Rituale der Heilung, Transformation und Reinigung statt.

Am Morgen findet von 7.00 – 7.25 Uhr eine Puja (Lichtritual) und anschliessend stille Meditation 7.25m – 8.00 Uhr statt. Am Abend, ein Aarati, Elemente- und Lichterfeier mit anschliessendem Mantrasingen von 19.15 – ca. 20.30 Uhr. Wenn du nur zum Anfangsritual kommen möchtest bist du auch herzlich willkommen!

Du kannst auch nur für eine Aarti, ein Havan (Feuerzeremonie) oder ein Retreat den Tempel der Schweibenalp besuchen. Bitte kündige dein Kommen bei der Rezeption an ([email protected], +41 (0) 33 952 2000). Wir freuen uns auf deinen Besuch!

Gerne darfst du als Gast den Tempel für deine eigene spirituelle Praxis nutzen oder auch Rituale deiner Tradition feiern.

Die TempeldienerInnen stehen dir gerne für Meditationseinführung, zum Erlernen der Rituale oder zur Klärung von Fragen zur Verfügung. Bei Interesse besteht auch die Möglichkeit Yoga-Unterricht zu erhalten.

Navaratri – Feiere die Göttin in dir

Das Feiern des weiblichen Prinzips!
Navaratri bedeutet “Neun Nächte” und ist das Fest in dem neun Nächte lang unterschiedliche Formen der Göttin „Durga“ verehrt werden.

Navaratri wird einmal im Frühjahr und dann wieder im Herbst gefeiert. In einem Jahr sind der Sommer- und der Winteranfang zwei sehr wichtige Übergänge klimatischer Konditionen unter solaren Einflüssen.

Entsprechend den Veränderungen in der Natur unterliegen auch der menschliche Körper und Geist in dieser Zeit beachtlichen Veränderungen.

Dies wird als Anlass zur Verehrung des göttlichen Seins genutzt. Die Feierlichkeiten im Herbst gehören zu den wichtigsten hinduistischen Festen überhaupt und somit wird nicht nur in Indien, sondern überall auf der Welt das weibliche Prinzip neun Tage lang verehrt.

Shakti, die energetische Ur-Kraft und Mutter Natur, die bedingungslos gibt ohne etwas von uns zurück zu verlangen. Das Fest hat eine sehr tiefe spirituelle Bedeutung und steht für unseren eigenen Weg zum Licht. Wir durchqueren die Dunkelheit und transformieren so unsere negativen Eigenschaften des Geistes, Eigenschaften, die uns davon abhalten, unser volles Potential zu leben.  Der 10. Tag heißt Vijaya Dashami und ist der Tag des Sieges. Sieg des Lichtes über  die Dunkelheit und symbolisiert den Zustand des Samadhi (Überbewusstsein).  An diesem Tag können wir dank all unserer Sadhana  (spiritueller Praxis) unserem Alltag mit neuer Energie begegnen.

Wir feiern auf der Schweibenalp die Göttin in jedem von uns mit täglichen Havans (Feuerritualen) (morgens um 7 Uhr) und Pujas (Blumen-Zermonien) im Tempel der Einheit. Die ersten Drei Tage ehren wir den Aspekt von Kali (Zerstörung und Erneuerung), die weiteren Drei Tage Lakshmi ( Fülle, Glück und Wohlstand) und die letzten drei Tage Saraswati ( Weisheit, Künste, Transzendenz ). Komm und tauche mit uns ein in ein spirituelles Kraftfeld der Göttin.

Die jeweiligen Termine findest du in unserem Veranstaltungskalender.

JAI MA

Havan, Feuerzeremonie

Feuerzeremonien gibt es in allen Traditionen, wir alle haben Bezug zum Feuer, diesem Element der Transformation. Feuer ist Schöpfung und Reinigung. Feuerzeremonien sind kraftvoll und wirksam. Es wird ein direkter Kontakt zur Quelle hergestellt. Wir können dem Feuer eine Absicht geben und um Verwirklichung bitten.

So wie das Feuer für die Transformation und die Seele steht, steht das Wasser für den Gefühlskörper, die Luft für den Intellekt und die Erde – für den Körper selbst und das KarmaYoga, die selbstlose Arbeit.

Wir opfern dem Göttlichen in Form des Feuers Blumen, Früchte, Feldfrüchte etc. als kleines Zeichen der Dankbarkeit für alles was wir im Leben erhalten.

Im Feuer wenden wir uns auch an das Lebensfeuer und das seelische Feuer, im Bewusstsein, dass alles Leben Feuer und Licht ist.

Regelmässig finden vedische Feuerzermonien (Havan) an unserer heiligen Feuerstelle (Dhuni) statt. In der Regel zu jedem Neu- und Vollmond, sowie an den Fest- und Feier-Tagen der verschiedenen Traditionen. Ausserdem kann auf Wunsch eine Feuerzeremonie für dich, deine Seminargruppe oder Angehörige und Freunde ausgeführt werden. Nach dem spirituellen Prinzip der Gegenseitigkeit ist es gut für den Segen den wir erhalten auch eine freiwillige Spende zu geben, etwas was in unserer Welt von Preis und Nachfrage kaum noch gespürt wird.

Informiere dich bei unserer Tempeldienerin (Pujarini) direkt per E-Mail, wann die nächste Feuerzeremonie statt findet und erfahre die Kraft der Transformation des heiligen Feuers hier oben mit uns auf der Schweibenalp:  [email protected]

 

Yoga

Mehrere Yogalehrer wohnen hier in unserer Gemeinschaft. Je nach Jahreszeit und Veranstaltung findet Yogaunterricht verschiedenster Stile statt.

 

Spirituelle Heilarbeit – Body, Mind and Soul

Einzelangebote auf der Schweibenalp >>

 

Feiern im Lebenszyklus: Taufen, Segnungen, Hochzeiten, Trauerfeiern

Auf Anfrage gestalten wir seit vielen Jahren Segnungen mit universellen, christlichen oder vedischen Elementen.

Kosten für Hochzeitsrituale: ab CHF 500.- (je nach Aufwand) zuzüglich Materialkosten

Dana – Spenden und Patenschaften für den Tempel der Einheit

Unser Tempel der Einheit ist ein Geschenk des Universums. Das gibt ihm auch die Kraft. Ein Ort der Freiheit und des Friedens. Seine Pflege und Erhaltung ist uns ans Herz gelegt. Für seine Erhaltung und Pflege brauchen wir die Mitarbeit und Grosszügigkeit vieler. Im Geben schaffen wir Raum zum Empfangen, so dass wir vom Universum wieder neu beschenkt werden können. Das kann in Form von Mitarbeit oder Spenden sein.

 

Raum der Vergänglichkeit 

Gedanken und Hintergrundinformationen zum «Raum der Vergänglichkeit», zur Bewusstseins- und Herzensentwicklung, zum Leben und Sterben und zur Entstehung der Kraftplätze auf der Schweibenalp von Sundar Robert Dreyfus.

Auf der Schweibenalp gibt es zahlreiche natürliche und geschaffene Kraftplätze. Als letzten dieser Orte konnten wir den „Raum der Vergänglichkeit“ fertigstellen und zur Verfügung aller Interessierten mit einem schönen Ritual eröffnen.

Dieser Raum steht allen Interessierten zur Verfügung. Er befindet sich unterhalb der Erde am Abhang links neben dem Essraum. Er ist umgeben von großen Buchen. Der schlichte Raum ist der Meditation und Kontemplation über die Vergänglichkeit und dem Kontakt mit den Ahnen und der Anderswelt gewidmet. In unserem Ritual hat sich jeder der Anwesenden kurz in den Raum begeben, um die Energie zu fühlen und um sich zu verbinden. Anschließend haben wir uns ausgetauscht über unsere bisherige Beziehung zu Tod, Ahnen und Vergänglichkeit.

Ist nicht «Leben, so lange und gut wie es geht, auch auf Kosten der Erde und der zukünftigen Generationen» das unreflektierte Hauptmotiv der heutigen „humanistischen Religion“ des Egos, jener die es sich scheinbar leisten können?

>>Hier geht es zum ganzen Text über den Raum der Vergänglichkeit >>

Kontakt

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